In der heutigen Medienlandschaft reicht es für
Journalisten nicht aus, nur einen Ausspielkanal zu nutzen. Es wird über verschiedene
Medien kommuniziert, um komplexere Inhalte darzustellen und zu veranschaulichen.
Die dabei oft vermischten Begriffe sind klar zu trennen:
Der Begriff „Multimedia“ beschreibt dabei,
dass ein Inhalt in verschiedenen
Formen auf einem Ausspielkanal
aufbereitet wird. Das könnte beispielsweise eine Website sein, auf der in einen
Artikel Text, Bild und Video eingebunden sind.
Von „Crossmedia“ (to cross = kreuzen) ist bei
der Nutzung unterschiedlicher
Ausspielkanäle (z.B. Fernsehen, Internet und soziale Medien) die Rede. Beispielsweise
kann ein Radiosender auf weitere Informationen auf einer Website aufmerksam
machen, welche wiederum eine Bildergalerie zu einem bestimmten Inhalt liefert.
Die verschiedenen Kanäle ergänzen
sich also dabei, Informationen zu vermitteln.
„Transmedia“ bezeichnet hingegen die
Verbreitung eines Beitrags über
mehrere Ausspielkanäle, wobei dieser auf jeder Plattform für sich funktionieren und verständlich sein muss. Das umfasst z.B.
einen Artikel, der sowohl gedruckt als auch online verfügbar ist.
Oft überschneiden sich diese Begriffe und es
kommt zu fehlerhaften Begriffsverwendung.
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