Freitag, 11. November 2022

Hypertexte – Grundlage des Internets

Hypertexte sind Texte, welche durch die Vernetzung verschiedener Informationseinheiten eine komplexe Struktur von Verweisen und Verknüpfungen bilden. Man unterscheidet zwischen linearen, hierarchischen und rhizomatischen, sowie offenen und geschlossenen Hypertextsystemen.

 

Die drei Grundformen des Hypertextes (Quelle: Nelson Ptak)

  • linear: Der Pfad ist fest vorgegeben; man kommt von einer Seite auf die nächste und zurück.

  • hierarchisch: Mehrere thematisch verbundene Informationsmodule werden in einer baumartigen Struktur miteinander verknüpft.

  • rhizomatisch: Dezentrale Struktur, in der alle Elemente beliebig miteinander verknüpft sein können.

In der Praxis sind Mischformen am verbreitetsten, da bei wachsender Komplexität die Anzahl an Navigationsmöglichkeiten durch das Angebot, aber auch der Organisationsaufwand bei Erstellung und Konsum steigt.

offene und geschlossene Struktur des Hypertetxtes (Quelle: Nelson Ptak)

Geschlossene Systeme sind weder veränder-, noch erweiterbar, bei offenen Systemen kann jeder mit Schreibrechten Änderungen vornehmen. Auch mit externen Elementen verknüpfte Hypertexte gelten als offen.

Für ausführlichere Definitionen und Anwendungsbeispiele siehe: „Hypertextstrukturen“ bei e-teaching.org

Autoren: Nelson Ptak, Damian Kauba, Jonas Ginsberg, Richard Michel (Gruppe 5)

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Hypertexte – Grundlage des Internets

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