Montag, 7. November 2022

Das Transmediale Story-Universum

Auf der Buchmesse 2011 in Frankfurt wurde ein brandneues und heiß ersehntes Konzept vorgestellt, welches das Geschichtenerzählen revolutionieren soll. Die „Flying Sparks“ präsentierten ihr „Transmediales Manifest“ - eine Strategie, um Stories über verschiedene Medienkanäle zu splitten und konsumieren zu können.

Eine transmediale Geschichte ist nicht nur als Roman verfügbar, sondern auch als Film, Theaterstück, Hörbuch, Comic, usw.. Somit werden die medialen Grenzen gesprengt und ein Story-Universum erschaffen, an dem jeder Nutzer aktiv teil haben kann.

Die Trennwand zwischen Realität und Fiktion schwinden, da Usern ein Eintritt in das Geschehen vereinfacht wird. Durch Interaktion zwischen Teilnehmern, eigenständige gestalterische Beteiligung und kollaborativem Arbeiten miteinander kann jeder Mensch aktiv oder passiv Geschichten beeinflussen. Weitere Ziele des Transmedia Manifest findet ihr auf deren Blog.

Wichtig sei zu erwähnten, dass jeder User im Story-Universum nicht gezwungen ist, bestimmte Teile einer Geschichte über einen festgelegten Medienkanal zu konsumieren, sondern jeder Mensch hat die Freiheit, sich über selbst gewählte Medien ein Abenteuer zu gestalten. 

Janko Mocek, Nele Kittelmann, Michelle Mensing, Ben Hilbig




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